Im Dashboard lügt nichts. Das Fehllesen passiert zwischen Zahl und Schlussfolgerung, und es passiert jedes Mal auf dieselben drei Arten.
Erstens: Rauschen für einen Trend halten
Ein Beitrag lief dreimal besser als üblich. Das ist eine Beobachtung. Zwei davon sind ein Muster; eine ist Wetter. Die meisten Änderungen an der Inhaltsstrategie entstehen aus einem Datenpunkt und einer Stimmung.
Zweitens: Unvergleichbares vergleichen
Dieser Monat gegen den letzten, in dem ein Feiertag, ein Launch und elf Beiträge gegen sechs steckten. Ein Vergleich braucht dieselbe Länge, dasselbe Tempo und keine ungewöhnlichen Ereignisse — sonst sind es zwei verschiedene Fragen.
Drittens: messen, was leicht ist
Impressionen liegen immer griffbereit, also werden sie berichtet. Sie zählen dieselbe Person zweimal und belohnen nichts. Was zählt — Speicherungen, Weiterleitungen, Follower aus einem Beitrag — braucht einen Klick mehr und taucht deshalb seltener im Bericht auf.
Schreib die Frage auf, bevor du das Dashboard öffnest. Zahlen, die ohne Frage betrachtet werden, erzeugen eine Geschichte, und die handelt immer von dem, was zufällig am höchsten war.
